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Materialien

In der Zahntechnik gibt es verschiedene Möglichkeiten festsitzenden Zahnersatz herzustellen. Wichtig für das eigene Wohlbefinden ist sowohl die funktionelle als auch die ästhetische Wiederherstellung der Zähne.

Dem natürlichen Zahn kommt man durch die Verwendung von verschiedenen Keramikarten und Verarbeitungsmethoden sehr nahe.

Wir bieten daher folgendes an:

1. Oxidkeramik (Zirkonoxid)
2. Presskeramik
3. Metallkeramik

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Infos zu Zirkonoxid:


Zahnersatz aus Zirkonoxid gehört zu den hochwertigsten Formen des Zahnersatzes.

Zirkonoxid ist eine Hochleistungskeramik, ein nichtmetallischer, anorganischer Werkstoff und gehört zur Gruppe der Oxidkeramiken und hat hervorragende Materialeigenschaften, die da sind:

  • hohe Widerstandsfähigkeit gegen chemische, thermische und mechanische Einflüsse
  • überdurchschnittliche Stabilität und Festigkeit (bis zu ca. 1200 Mpa) und eignet sich daher auch zur Versorgung des Seitenzahnbereiches
  • optimale optische Eigenschaften = natürliche Transluzenz und damit brilliante Ästhetik 
  • extrem gute Biokompatibilität 

Der Gerüstwerkstoff Zirkonoxid wird mit einer speziellen dafür entwickelten Keramik verblendet.

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Infos zu Presskeramik:


IPS Empress

  • IPS steht für Ivoclar – Procelain - Systems
  • wurde 1989 von der Firma Ivoclar (Lichtenstein) entwickelt
  • ist eine Glaskeramik und besteht aus Siliziumoxid, Aluminiumoxid und Kaliumoxid mit Leuzid als Kristallbildner 
  • ist der Urvater vieler Presskeramiken

IPS – Empress – Esthetik

  • ist die Neuheit aus der Vollkeramikwelt 
  • eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für Inlay’s / Onlay’s, Kronen und speziell im Veneer – Bereich.

IPS – e-max Press  

  • ist eine Lithium – Disilikat - Glaskeramik
  • es stehen drei Transluzenzstufen zur Verfügung
  • Indikationen: - einzelne Restaurationen, - dreigliedrige Brücken im Front- und Seitenzahnbereich (Prämulanbereich), - minimalinvasive Inlay’s / Onlay’s (1 mm) und dünne Veneers (0,3 mm)
  • bietet Passung, Form und Funktion bei gleichzeitig hoher Festigkeit 400 Mpa = höchste Festigkeit bei Presskeramik
  • kann als Vollmodellation gepresst werden oder als Glaskeramikgerüst mit IPS e-max-ceram verblendet werden
  • wird auch immer mehr als Alternative zur Metallkeramik eingesetzt
  • dieses vollkeramische System erfüllt höchste Ansprüche an Ästhetik, Biokompatibilität und Langlebigkeit
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Infos zu Metallkeramik:


Metallkeramik ist ein Verbundsystem, bei dem auf ein Metallgerüst eine entsprechend abgestimmte keramische Masse aufgebrannt wird. Seit Jahrzehnten ist es ein bewährtes Verfahren zur Herstellung von Kronen und Brücken jeder Spannweite für einen großen Indikationsbereich.

Mit Metallkeramik sind gute kosmetische Ergebnisse zu erzielen, ist jedoch der reinen Vollkeramik unterlegen.

Nachteile der Metallkeramik sind:

  • keine optimale Transluzenz gegenüber den natürlichen Zähnen
  • das Metallgerüst blockiert die Lichtdurchlässigkeit der Verblendkeramik 
  • spätestens nach einem Rückgang des Zahnfleischsaumes kann ein metallischer Rand zum Vorschein kommen
  • selbst bei Ersatz des Metallrandes durch eine Keramikschulter kann es durch elektrolytische Prozesse zu einer Verfärbung der Gingiva und somit auch zu einer optischen Randbildung kommen
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Infos zu Biokompatibilität:


Biokompatibilität ist die Fähigkeit des Werkstoffes sich im menschlichen Organismus, auch in der Mundhöhle, unter verschiedenen Bedingungen inert (still) zu verhalten. (biologisch verträglich)

Ein biokompatibler Werkstoff darf mit dem umgebenden Gewebe nicht in Wechselwirkung treten. Vollkeramik ist ein Beispiel für die Verwendung maximal biokompatibler Werkstoffe.

Als chemisch inert - lat. untätig, unbeteiligt, träge - bezeichnet man Substanzen, die unter den jeweilig gegebenen Bedingungen mit potentiellen Reaktionspartnern z.B. Luft oder Wasser nicht oder nur in verschwindend geringem Maße reagieren.

 

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Infos zu Kunststoff:


Wir verarbeiten in der Totalprothetik, in der Modellgussprothetik und zur Fertigung von kombiniertem Zahnersatz Kunststoffe, die durch ihren geringen Monomärgehalt sehr verträglich sind.

In unserem Labor wird das Kunststoffverblendmaterial - Sinfonie - der Firma Espe verwendet. Dieses Material ist ein lichthärtendes Feinstpartikel - Composite, welches geschichtet wird und einen keramikähnlichen Aufbau besitzt. Es lässt sich sehr gut verarbeiten und gibt unseren Verblendungen eine hohe Festigkeit und ein sehr gutes Aussehen.

Für die Fertigung von Knirscherschienen, Aufbißschienen, Bleachingschienen und Schnarcherschienen verwenden wir ebenso äußerst verträgliche Kunststoffplatten der Firma Erkodent, welche tiefgezogen werden.

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Infos zu Metallen:

 

Es gibt viele verschiedene Legierungen z. B. hochgoldhaltige und goldreduzierte Legierungen, Silber-Palladium Legierungen, Nichtedelmetalle.

Alle von uns verarbeiteten Metalle sind biokompatibel - trotz alledem empfehlen wir einen Allergietest.