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Was ist die beste Lösung für Sie?

Die Brücke 
 
Eine Lösung um Gebisslücken zu schließen ist die Brücke.  Eine Zahnlücke birgt Risiken. Fehlen Zähne, ist die Funktion des Gebisses eingeschränkt. Die Nahrung wird nicht richtig zerkleinert und die gegenüberliegenden Zähne können in die Lücken wandern. Die Nachbarzähne können ausfallen, weil sie keinen Halt mehr haben. Die Gebisslücke schließt der Zahnarzt mit einer Brücke, um das Herausfallen zu verhindern. Alternativ kann die Lücke auch durch ein Implantat geschlossen werden.

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Das Implantat

(von lat.in- „hinein“ und plantare- “pflanzen“)

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es hat ein meist schraubenförmiges Design. Das Implantat wird in den Kieferknochen eingepflanzt, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Es übernimmt die gleiche Funktion wie die eigene Zahnwurzel, da es direkt mit den eigenen Knochen verwächst.

Ein Implantat trägt Zahnersatz, z.B. Einzelkronen, Brücken, aber es kann auch herausnehmbaren Zahnersatz sicher verankern. Bei den Implantatsystemen unterscheidet man zwischen den einteiligen (Implantatkörper und Implantataufbau in einem Stück) und den zweiteiligen Implantaten (Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird und die Aufbauteile, mit deren Hilfe Kronen oder Haltestrukturen für Prothesen am Implantatkörper befestigt werden).

Durch die sehr guten Erfahrungen, was Langzeiterfolge und Sicherheit angeht, steigt die Akzeptanz immer weiter. In Deutschland wurden im Jahr 2009 eine Million Implantate eingesetzt. Das sind vier mal so viele wie vor sieben Jahren.

Was sind Vorteile von Implantaten?

  • Erhalt des Knochens (Zahnverlust, wackelnde oder schlecht sitzende Prothesen begünstigen den Knochenabbau)
  • verbessertes Sprechen 
  • schonen gesunder Zähne (beschleifen gesunder Zähne kann vermieden werden)
  • verbesserte Ästhetik
  • verbesserte Kaukraft
  • Pfeilervermeidung
  • meistens risikoarmer Routineeingriff
  • gesicherte Biokompatibilität (Verträglichkeit)
  • wirtschaftliche Therapie auf Grund der langen Haltbarkeit

Fester Halt der "Dritten" ist sicherlich ein eindrucksvoller Erfolg der Implantatversorgungen.

Wie lange halten Implantate?

Die Einheilrate von über 95% bei erfahrenen Implantologen und ausgereiften Implantatsystemen - so wie die Langlebigkeit sprechen für eine Versorgung mit Implantaten. Wird ein Implantat nicht überlastet und durch korrekte Mundhygiene entzündungsfrei gehalten, ist die Lebensdauer eines Implantats nicht eingeschränkt.

Man unterscheidet zwischen Sofortimplantaten direkt nach Zahnverlust, verzögerten Sofortimplantaten 4-8 Wochen nach Zahnverlust und Spätimplantaten nach vollständiger Verknöcherung des Zahnfachs. Sofortimplantationen kommen den Bedürfnissen des Patienten am nächsten, bergen aber auch das größte Verlustrisiko.

Wenn nicht genug Knochen vorhanden ist, kann eventuell ein Implantat normaler Größe nicht gesetzt werden. Dann muss entweder ein kleineres Implantat gewählt werden, oder der benötigte Knochen muss durch geeignete chirurgische Maßnahmen aufgebaut werden. Dies kann entweder mit synthetischem Knochenersatzmaterial oder mit körpereigenem Knochenmaterial aus anderen Bereichen des Skellets geschehen.

Welche Implantathersteller gibt es?

In Deutschland sind zur Zeit über 100 verschiedene Implantatsysteme erhältlich. Diese Systeme unterscheiden sich, trotz gleicher Grundidee und meist gleichem Grundmaterial (Titan), teilweise durch Implantatdesign, Oberflächenbeschaffenheit oder Aufbautenvielfalt.

Wir wollen hier einen kurzen Überblick über die wichtigsten Implantathersteller ohne Anspruch auf Vollständigkeit geben.

Implantatsysteme von:

Camlog
Astra-Tech
Dentsplay Friadent
Nobel-Biocare
Straumann
Champion
OMT
Semados

Wir arbeiten mit allen von ihnen gewünschten Implantatsystemen.

Wussten sie schon, dass…

moderne dentale Titanimplantate bereits seit über 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt werden? Die zahnärztliche Implantologie brauchte aber bis 1982, um dann auf Grund der fundierten wissenschaftlichen Dokumentation als anerkannte Heilmethode in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde akkreditiert zu werden.

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Die Prothese
     
Eine Zahnprothese ist jeglicher Zahnersatz. Der Begriff - Prothese - kommt aus dem griechischen  pro = für und thesis = Stellung. Die Zahnprothese dient der Wiederherstellung der Kaufunktion, Ästhetik und Phonetik und Mimik. Eine Prothese kann aus  den unterschiedlichsten Materialien bestehen und wird  je nach Einsatzort den unterschiedlichen Gegebenheiten angepasst. Sollte es nicht möglich sein eine Brücke oder ein Implantat einzusetzen, ist eine Prothese eine gute Lösung.
  
Vollprothese – die komplette Zahnreihe wird ersetzt (Ober- und/oder Unterkiefer)

Teilprothese – Restzähne sind vorhanden und halten die Teilprothese. Diese hat meist einen besseren Halt, weil sie an den vorhandenen festen Zähnen verankert werden kann.

Geschiebeprothese - Unter Geschiebeprothese versteht man allgemein Verankerungselemente, die aus einem Primär- und Sekundärteil bestehen. Hiervon ist ein Teil unlösbar mit dem Restgebiss und ein Teil mit der abnehmbaren Prothese verbunden.

Teleskopkrone - Die Teleskopkrone ist eine Doppelkrone, die aus einer Innenkrone mit parallelen Außenwänden und einer Außenkrone besteht, die den natürlichen Zahn nachempfunden wird. Die Außenteleskope werden in der Regel mit zahnfarbenem Kunststoff verblendet. Teleskopkronen werden im Fräsverfahren hergestellt. Die Innenkrone bzw. das Innenteleskop wird auf den Zahnstumpf zementiert. Werden mehrere nebeneinander stehende Teleskopkronen angefertigt, so müssen die Wände aller Innenteleskope, entsprechend einer gemeinsamen Einschubrichtung, zueinander parallel liegen. Die Außenkrone bzw. das Außenteleskop ist mit dem abnehmbaren Prothesenteil verbunden und dient als Abstützung und Verankerungselement.